
Keith Moon
Gestorben mit 32 Jahren
- Filme:
- 16
- Erster Auftritt:
- 1971
- Letzter Auftritt:
- 2026
Keith John Moon (* 23. August 1946 in London; † 7. September 1978 in Mayfair, London) war ein britischer Musiker, der bis zu seinem Tod Schlagzeuger der Rockgruppe The Who war. Er zählte mit seinem äußerst dynamischen, schnellen Spiel und seinem exaltierten Auftreten zu den auffälligsten Schlagzeugern seiner Zeit. Keith Moon begann als Fünfzehnjähriger, Schlagzeug zu spielen, angeregt von Fernsehauftritten extrovertierter Big-Band-Drummer und vom Kinofilm Drum Crazy mit dem populären US-amerikanischen Jazz-Drummer Gene Krupa. In Carlo Little, der als Schlagzeuger mit Londoner Szenegrößen wie Screaming Lord Sutch und Alexis Korner zusammen spielte und in Moons Nachbarschaft wohnte, fand er seinen ersten und einzigen Lehrer. Moon wirkte zunächst in einigen Schülergruppen mit, bevor er 1963 der semiprofessionellen Coverband The Beachcombers beitrat. Zur Rockgruppe The Who stieß Keith Moon im Frühjahr 1964, nachdem der wesentlich ältere Schlagzeuger Doug Sandom die Gruppe auf Druck des Gitarristen Pete Townshend verlassen musste. Zu Beginn der Karriere der Who entwickelte Keith Moon zusammen mit Townshend „rituelle Zerstörungsorgien“ zum Abschluss ihrer Auftritte zur Steigerung der Publicity. Obwohl er weder als Komponist noch als Sänger bei The Who nennenswert in Erscheinung trat, war Moon aufgrund seines exaltierten und showmäßigen Stils ein wichtiger Bestandteil der Gruppe. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Schlagzeugern der Beat-Ära bildete Moon nicht nur ein rhythmisches Fundament, sondern führte das Schlagzeug als Solo-Instrument in die Rockszene ein. Ähnlich wie der Schlagzeuger der Beatles Ringo Starr galt Moon als Witzbold der Gruppe, wenn er auch wesentlich wildere Auftritte und einen exzessiveren Lebenswandel zeigte: Wie der Schlagzeuger der R&B-Gruppe The Pretty Things, Viv Prince, fiel er durch starken Drogen- und Alkoholkonsum auf und zerstörte nach fast jedem wichtigen Auftritt sein Schlagzeug sowie diverse Hotel- und Wohnungseinrichtungen – und zwar lange bevor dies zum Verhaltensstandard aufstrebender Rockstars wurde. So bekam er seinen Spitznamen Moon the Loon (loon kurz für lunatic: „Moon, der Irre“). Keith Moon starb 1978 an einer Überdosis des ihm verordneten Beruhigungsmittels Clomethiazol („Distraneurin“), das er einnahm, um von seiner Alkoholsucht loszukommen.
Die häufigsten Weggefährten
Keith Moon stand im Laufe der Karriere mit vielen Schauspielern vor der Kamera. Entdecken Sie, mit wem er die meisten Filme gedreht hat.
Pete Townshend9 gemeinsame Filme
Roger Daltrey9 gemeinsame Filme
John Entwistle8 gemeinsame Filme
Ringo Starr4 gemeinsame Filme
Country Joe McDonald2 gemeinsame Filme
David Essex2 gemeinsame Filme
Eric Clapton2 gemeinsame Filme
Karl Howman2 gemeinsame Filme
Paul Nicholas2 gemeinsame Filme
Rosalind Ayres2 gemeinsame Filme
Die häufigsten Filmgenres
Die Genres, die Keith Moon am häufigsten gedreht hat, gezählt über die gesamte Filmografie. Klicken Sie auf ein Genre, um die passenden Filme zu sehen.
Die Filmografie von Keith Moon
16 Titel
The Who: Live at the Isle of Wight Festival 1970
2009 · Musik · Dokumentarfilm














