
Anouk Aimée
Gestorben mit 92 Jahren
- Filme:
- 77
- Serien:
- 1
- Erster Auftritt:
- 1947
- Letzter Auftritt:
- 2022
Anouk Aimée (* 27. April 1932 als Nicole Françoise Florence Dreyfus in Paris) ist eine französische Filmschauspielerin. Aimée ist die Tochter des Schauspielerpaars Geneviève Sorya und Henri Dreyfus. Bereits im Alter von 13 Jahren gab sie ihr Filmdebüt. Die Hauptrolle in dem Liebesdrama Die Liebenden von Verona neben den etablierten Stars Serge Reggiani und Pierre Brasseur machte sie bekannt. In den folgenden Jahren wurde sie als „junge Schöne“ in dem Abenteuerfilm Der goldene Salamander (1950) und als Prostituierte in der Simenon-Verfilmung Der Mann, der sich selbst nicht kannte besetzt. 1957 spielte sie neben dem damaligen Superstar Gérard Philipe in Montparnasse 19. Ihre Zusammenarbeit mit Federico Fellini in La Dolce Vita brachte Anouk Aimée den ganz großen Erfolg. Die Rolle der melancholisch-rätselhaften Frau spielte sie so überzeugend, dass Fellini sie auch für den Film Achteinhalb (1962) engagierte. Danach war sie immer wieder als Charakterdarstellerin in kleineren italienischen Produktionen zu sehen. 1966 stand Aimée wieder in Frankreich vor der Kamera. In Claude Lelouchs Ein Mann und eine Frau spielte sie das Scriptgirl Anne Gauthier, das sich nach dem Tod seines Mannes in den ebenfalls verwitweten Rennfahrer (Jean-Louis Trintignant) verliebt. Filmkenner bezeichneten diesen Film als eine der schönsten Liebesgeschichten des Kinos. Für ihre Darstellung war sie für den Oscar nominiert und erhielt den Golden Globe sowie den British Academy Film Award als beste Schauspielerin. Nach ihrer vierten Heirat verschwand sie für sechs Jahre von der Leinwand, ehe sie in Lelouchs Ein Hauch von Zärtlichkeit wieder zu sehen war. 1980 erhielt sie zusammen mit Michel Piccoli für die Rolle eines Geschwisterpaares in Marco Bellocchios Der Sprung ins Leere den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes. Sechs Jahre später spielte sie in der Fortsetzung ihres Welterfolgs, Ein Mann und eine Frau – zwanzig Jahre später (1986), noch einmal die Anne Gauthier. 1995 gehörte sie zu den zahlreichen Stars in Robert Altmans Episodenfilm Prêt-à-Porter. In der TV-Verfilmung von Napoléon Bonapartes Leben (2001) spielte sie dessen Mutter. Von 1995 bis 1997 verlagerte sie ihre Arbeit auf die Theaterbühne. 2003 wurde sie mit dem César für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Die besten Filme
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Filme mit Anouk Aimée im Streaming
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Die neuesten Filme
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Die Serien
Entdecken Sie die Serien, in denen Anouk Aimée zur Hauptbesetzung gehört.
Die häufigsten Weggefährten
Anouk Aimée stand im Laufe der Karriere mit vielen Schauspielern vor der Kamera. Entdecken Sie, mit wem sie die meisten Filme gedreht hat.
Jean-Louis Trintignant5 gemeinsame Filme
Marcello Mastroianni4 gemeinsame Filme
Antoine Sire3 gemeinsame Filme
Charles Aznavour3 gemeinsame Filme
Michel Piccoli3 gemeinsame Filme
Pierre Brasseur3 gemeinsame Filme
Carlo Bagno2 gemeinsame Filme
Catherine Deneuve2 gemeinsame Filme
Cesarino Miceli Picardi2 gemeinsame Filme
Charles Gérard2 gemeinsame Filme
Dany Carrel2 gemeinsame Filme
Émilie Gavois-Kahn2 gemeinsame Filme
Die häufigsten Filmgenres
Die Genres, die Anouk Aimée am häufigsten gedreht hat, gezählt über die gesamte Filmografie. Klicken Sie auf ein Genre, um die passenden Filme zu sehen.
Die Filmografie von Anouk Aimée
77 Titel
Jean-Louis Trintignant - Mystérieux et insaisissable
2022 · Dokumentarfilm





























